Wie verdient Wildsparen Geld?

Das Onlineangebot von Wildsparen ist komplett kostenlos. Der Gedanke hinter diesem Angebot ist es Dir Finanzwissen zu vermitteln und Dir so die Gelegenheit zu geben mich mit etwas "Sicherheitsabstand" kennen zu lernen. Meine Hoffnung ist es, dass Dir das was Du hier findest so gut gefällt, dass Du Lust auf eine persönliche Beratung bekommst.

Wenn Du Dich dann von mir beraten lässt und über mich Produkte abschließt verdiene ich eine Provision in marktüblicher Höhe. Es entstehen für dich also nur dann Kosten, wenn Du deine individuelle Finanzstrategie so gut findest, dass Du diese umsetzen willst. Wie gesetzlich vorgeschrieben, findest Du in allen Produkten, die ich Dir vorschlage, die entstehenden Kosten transparent ausgewiesen. Gerne bin ich bereit, diese mit dir Schritt für Schritt durchzugehen. Wie sich diese Provisionen, und damit mein Verdienst, zusammensetzt habe ich auf dieser Seite schematisch für zwei wichtige Produktkategorien dargestellt.

Kosten für Versicherungsprodukte

ProvisionVersicherungen

Für ein Rentenversicherungsprodukt oder eine Berufsunfähigkeitsversicherung berechnen sich die Vertriebskosten, und damit mein Verdienst, wie folgt:

Vertragslaufzeit in Monaten * Monatsbeitrag * Provisionssatz

Der Provisionssatz bewegt sich in aller Regel zwischen 2,5 und 4 Prozent der Beiträge, die über die Laufzeit eingezahlt werden. Die so entstehenden Vertriebskosten werden auf die ersten fünf bis acht Jahre der Vertragslaufzeit verteilt. Als Berater bekomme ich die Provision direkt nach Abschluss von der Versicherungsgesellschaft ausgezahlt. Sollte der Kunde jedoch den Vertrag in den ersten Jahren kündigen, so muss ich anteilig meinen Verdienst zurück zahlen. Das nennt sich Provsionshaftung und wurde vom Gesetzgeber verpflichtend eingeführt, um die finanziellen Interessen von Beratern und Kunden in Einklang zu bringen. Bei diesem Vergütungsmodell ist es sowohl im Kunden- als auch im Beraterinteresse, dass der vermittelte Vertrag so gut ist, dass er langfristig bestehen bleibt.

Mit konkreten Zahlen könnte dies wie folgt aussehen:

360 Monate (30 Jahre) * 100€ * 2,5% = 900€

Diese Provision kommt nicht zu hundert Prozent bei mir an, sondern ich muss davon einen Teil an das Beraternetzwerk abgeben, dem ich angehöre.

Kosten für eine Anlagevermittlung

Sparplan_Provisionen

Bei der direkten Geldanlage in einem Depot entstehen die folgenden Kosten. Von jedem eingezahlten Euro geht ein gewisser Prozentsatz an mich als Berater. Dieser liegt je nach Produktart zwischen 1 und 5 Prozent und wird Ausgabeaufschlag genannt. Die Kosten für die Beratung im Bereich der Geldanlage berechnen sich also wie folgt:

Anlagebetrag * Ausgabeaufschlag

Wenn Du Dich also während der Beratung beispielsweise dazu entschließt 10.000€ in einen Aktienfonds zu investieren, dann zahlst Du dafür eine Provision von 500€. Falls Du mit einem Sparplan kontinuierlich Vermögen aufbauen möchtest und zum Beispiel jeden Monat 200€ einzahlst, dann zahlst Du jeden Monat 10€ Provision.

Für die Provision, welche für die Beratung zu Investmentfonds gezahlt wurde, gibt es, anders als bei Versicherungen, keine Provisionshaftung.

Mögliche Interessenskonflikte

Leider gibt es für die Beratung zum Thema Finanzen kein Vergütungsmodell, welches frei von Interessenkonflikten ist. In den letzten Jahren wird von Kritikern der Beratung auf Provisionsbasis häufig Beratung auf Honorarbasis als Lösung propagiert. Meiner Meinung nach, ist dies allerdings für die überwiegende Mehrheit der Bevölkerung kein praktikabler Weg. Darüber hinaus, ist die Honorarberatung keineswegs frei von Konflikten zwischen den finanziellen Interessen von Kunden und Beratern, auch wenn dies oft behauptet wird.

Aus diesen Gründen habe ich mich dazu entschlossen meine Dienstleistung auf Provisionsbasis vergüten zu lassen.

Weil mir Transparenz extrem wichtig ist findest Du die, aus meiner Sicht, wesentlichsten Interessenkonflikte einer Beratung auf Provisionsbasis. Mein Anspruch ist es Dein Interesse als Kunden in den Mittelpunkt zu stellen und deshalb spiele ich gerne mit offenen Karten, damit Du dies auch einfach überprüfen kannst.

  • Unnötig hohe Beiträge empfehlen
  • Aufteilung von Sparbeiträgen zwischen Depot und Altersvorsorge in Richtung Altersvorsorge verzerren, um kurzfristig mehr zu verdienen
  • Gesellschaften empfehlen, die höhere Provisionen empfehlen (vom Gesetzgeber teilweise behoben)
  • Verkauf von unnötigen Produkten
  • Fonds mit höherem Ausgabeaufschlag empfehlen
  • Häufige Umschichtung des Depots (Verkauf von aktuellen Fonds und Kauf von anderen Fonds)

Gerne erkläre ich Dir in unseren gemeinsamen Gesprächen die Beweggründe hinter den einzelnen Empfehlungen, welche ich Dir ausspreche.

Schreib mir oder sicher dir direkt einen Termin für eine Wildsparen-Beratung!